Die Unabhängigen
Schrobenhausener e.V.
DU Antrag AS 55-2 Rollgraben Mündung rückverlegen
nach der St 2046
Im Zuge der Anhörung zum Planfeststellugsverfahren
„Hochwasserfreilegung von Schrobenhausen“ stellte der DU e.V.
den Antrag am 21.06 2007 mit Zeichen AS 55
Antrag AS 55 an den Stadtrat auf Verlegung der Rollgraben-
mündung in die Paar ca. 200 Meter hinter der Staatsstraße 2046
mit ausreichendem Durchlass im Brückenbereich zu entlasten,
Da bis heute nach 19 Jahren diese Schwachstelle im
Hochwasserschutzsystem für Schrobenhausen nicht beseitigt ist
und auch in der Planung nicht vorgesehen ist, wiederholen wir
diese notwendige Forderung.
DU Antrag AS 55-2
Begründung:
Die Brücke an der Alten Dorfstraße bzw. Staatstraße 2046 ist in
seiner Durchlasskapazität im Ernstfall (Breite und Höhe)
überlastet. Das WWA bzw. StBA plant in Flussaufwärtsrichtung
die baugleiche Ledererbrücke den Durchlass um 30% zu erhöhen.
Dies ist ein Widerspruch zu den flussabwärts vorhandenen
Brücken mit gleicher Bauart, die keine Erweiterung erhalten,
obwohl die Brücke an der Regensburger Straße ohne Erweiterung
saniert wurde und zudem die Wassermenge der Weilach
(95 m³/s 2024) und auch die Brücke an der Alten Dorfstraße zu
bewältigen haben. Dadurch kommt es zum Rückstau im Stadt-
bereich von Schrobenhausen und wird dieser von hinten her
überflutet. Die Planung der Hochwasserfreilegung von
Schrobenhausen hat diese Tatsache bisher nicht mit einbezogen.
Der DU e.V.
Stellt mit seinem Antrag AS 55-2 die Forderung,
dass der fehlende Durchlass-Querschnitt unter der Staatstraße
2046 (Alte Dorf Straße) mit neuem erweiterten Rollgrabenbecken
und Eimündung an die frühere Stelle hinter der ST 2046 in die
Paar ausgeglichen wird. (siehe beigefügte Skizze)
Bei einem Pegelstand von etwa 3,2 Meter hat der Wasserpegel
bereits die Unterzüge der Brücke erreicht und wirkt zudem als
Bremse der Fließgeschwindigkeit.
Um hier gegen zu wirken, beantragen wir einen Überlauf auf ein
mindestens 20 m² erweiterten Durchlass in das vergrößerte
Flutgrabenbecken des Rollgrabens unter der Staatsstraße 2046
mit Mündung an die frühere Eimündungsstelle.
Die nachteilige Maßnahme der Höherlegung der ST 2046 würde
den früheren Ist-Zustand annähernd wieder herstellen. Die
damalige bauliche Veränderung führte der Landkreis mit dem
staatlich Straßenbauamt Ingolstadt durch. Die Baukosten
(Renaturierung) hat der Landkreis mit dem Straßenbauamt
Ingolstadt zu tragen.
Wir bitten um zeitnahe Rückantwort mit vorgesehenen
Bearbeitungsweg dieses Antrages.
21.07.2026
Rollgrabenmündung rückverlegen nach der St 2046
Alte Planungssünden beheben
DU Antrag:
Rollgraben Mündung hinter der St. 2046 an
die frühere Mündungsstell
e zurück verlegen
.
Paar Ausleitung bei Pegel üb
er 3,12 m in den
ve
rgrößerten Rollgra
ben der als Flutgraben
dienen soll.
Pfeil markierte Stelle
Mit dies
er Maßnahmen wird ein Stau an den
Unterzügen der Paarbrücke verhindert und somit
die
Abflussgeschwindigkeit nicht beei
nträchtigt.